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105. V C V - F E S T  I N  G Ö T Z I S

















VCV-FEST 2005 mit ÖCV- UND CV-ÜBERGABEKOMMERS

Download der Einladung (pdf-Format)

Download der Abschrift der Festrede von Roger de Weck

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Samstag, 10. September 2005

14:00 Uhr c.t. Schiffsausflug.
Abfahrt im Hafen Bregenz mit der MS Königin Katharina;
Route: Bregenzer Festspiele, Hard, Neue Rheinmündung, alte Rheinmündung, dort wird der Bodensee überquert, weiter vorbei an der idyllischen Halbinsel Wasserburg, Bad Schachen, der Inselstadt Lindau, Lochau zurück nach Bregenz;

18:30 Uhr c.t. Einstimmung am Vorplatz des „Kulturhauses AMBACH“ in Götzis. Es spielte die Gemeindemusik Götzis 1824.

Roger de Weck19:30 Uhr s.t. VCV-Festkommers/ÖCV/CV-Übergabekommers
Der Festredner beim Übergabekommers war Roger de Weck. Der Vorarlberger Cartellverband ist in den vergangenen Jahren durch eine Reihe prominent besetzter Veranstaltungen aufgefallen. Mit Roger de Weck konnte ein weiterer prominenter Name hinzufügt werden.
Er sprach zum Thema „Eigenverantwortung und Medien“.
Weiters fand die Übergabe des
ÖCV-Vorortes
an die ÖCV Vorortverbindung
A.V. Austria-Innsbruck

und Übergabe des
CV-Vorortes

an die CV Vorortverbindung
K.d.St.V. Aenania München

statt.
Zur Verleihung des ÖCV-Ehrenrings an CBr Msgr. OStR Prof. Dr. Josef Wolsegger, R-B, AIn, hielt ÖCV-Vorsitzender CBr Dr. Helmar Kögl, Dan, die Laudatio.

Sonntag, 11. September 2005

09:45 Uhr s.t. Festgottesdienst in der
Stadtpfarrkirche St. Karl Borromäus inHohenems.
Zelebrant: Bischof Dr. Elmar Fischer
Predigt: ÖCV-Verbandsseelsorger CBr Dr. Gernot Wieser, S.J., Am

anschließend fand eine Agape statt - musikalisch umrahmt von der Bürgermusik Hohenems im Palasthof der Familie Franz Josef, Graf von Waldburg-Zeil, in Hohenems;


AUSSENDUNG DER AUSTRIA PRESSEAGENTUR am 11.9.2005:

Österreichischer und deutscher Cartellberband feierte in Vorarlberg

Utl.: Vorsitz-Übergabe von Wien an Tirol - 105 Jahre Vorarlberger CV

- Roger de Weck urgiert mehr Eigenverantwortung der Medien

Bregenz (APA) - Das Jubiläum 105 Jahre Vorarlberger Cartellverband (VCV) war am Samstag und Sonntag Anlass für ein trilaterales Farbstudententreffen katholisch-korporierter Studierender und Akademiker aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Samstagabend wurde bei einem Festkommers in Götzis (Bezirk Feldkirch) der Jahresvorsitz im Österreichischen (ÖCV) und im deutschen Cartellverband (CV) feierlich übergeben. Im ÖCV wechselte der "Vorort" von Wien an die traditionsreiche "Austria" Innsbruck, in Deutschland von Darmstadt an die altehrwürdige "Aenania" München. Sonntagvormittag klang das couleurstudentische Dreiländerfest mit einem von Diözesanbischof Elmar Fischer zelebrierten Gottesdienst in Hohenems aus.

In der Festrede urgierte der renommierte Schweizer Publizist und frühere "Zeit"-Chefredakteur Roger de Weck mehr Eigenverantwortung der Medien. De Weck übte harsche Kritik am "Diktat des Flüchtigen" und der häufigen Schwarz-Weiß-Malerei in vielen modernen Massenmedien. Eigenverantwortung der Medien und deren Annäherung an die Wahrheit sei gefordert und nicht "Flucht" in Provinzialismus, Personalisierung, Populismus oder Infotainment: "Im Medienzeitalter ist das Schwierige das einzige Tabu, das bestehen bleibt", bedauerte de Weck. Die publizistische Gegenwart sei von dem Umstand geprägt, dass es "weit mehr Medien gibt, als überhaupt Stoff vorhanden ist", analysierte der Referent. Die Folgen seien künstliche Dramatisierung, Wiederaufbereitung von Vorhandenem, Selbstbezogenheit der Medien, Verletzung der Intimsphäre und nicht zuletzt die Erfindung von Reality TV und anderer Kunstwelten. Information ist nicht nur eine Ware, wir brauchen "Information statt Unterhaltung", diese Forderung gelte für Medien gleichermaßen wie für Politiker.

Neuer Vorsitzender des ÖCV ist der Innsbrucker Wirtschafts- und Politikstudent Markus Prantl (24). Der Österreichische Cartellverband ist eine Vereinigung von 12.000 katholischen Studenten und Akademikern, die in 45 so genannten Verbindungen organisiert sind. Im kommenden Jahr feiert der Verband in Österreich und Deutschland den 150-jährigen Bestand. Dieses Jubiläum wird im Mai 2006 gemeinsam mit dem deutschen CV in München gefeiert. Der 1856 gegründete Cartellverband gilt mit rund 32.000 Mitgliedern in 126 Verbindungen als größter Akademikerverband Deutschlands. Der Europäischen Kartellverband christlicher Studentenverbände (EKV) mit mehr als 120.000 Mitgliedern in 660 Verbindungen als größter Verband Europas für Akademiker, Studenten und Schüler.

(Schluss) ka/lm