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Herbstkonvent 2007 mit Landeshauptmann Dr. Luis Durnwalder (15.11.2007)

APA-Aussendung:
Am Do 15.11.2007 fand im Hotel Freschen der Herbstkonvent des Vorarlberger Cartellverbandes statt.
Titel:Autonomie für Durnwalder ein Hoffnungs-Modell für Europa BILD??

Bregenz (APA) - Die dank österreichischer Diplomatie und eigener Bemühungen erfolgreiche Südtirol-Autonomie könne in Europa und weltweit als Modell für Grenzregionen und Minderheiten ein "Zeichen der Hoffnung" sein. Durch die internationale Verankerung habe Südtirol allerdings "eine ganz besondere Autonomie", die Provinz Bozen nütze diese Rahmenbedingungen effektiv und so habe sich Südtirol in den vergangenen Jahrzehnten aus einem armen Randgebiet zu einer prosperierenden Region entwickelt. Daran erinnerte Landeshauptmann Luis Durnwalder (SVP) Donnerstagabend in einer Diskussion in Rankweil bei Feldkirch.

In Anwesenheit von Vorarlbergs Landeshauptmann Herbert Sausgruber, Alt-LH Martin Purtscher und zahlreichen Mitgliedern des Altherrenlandesbundes Vorarlberg im ÖCV (Österreichischer Cartellverband) betonte Durnwalder, die Autonomie sei weitreichender als etwa die föderalistischen Rechte und Möglichkeiten österreichischer Bundesländer. Südtirol bringe die Autonomie sehr viele wirtschaftliche und kulturelle Vorteile, "wir können die Politik auf unsere Verhältnisse abstimmen" sagte der Landeshauptmann selbstbewusst. Als Konsequenz der maßgeschneiderten Infrastrukturpolitik sei es etwa gelungen, Landflucht zu verhindern, Vollbeschäftigung und hohe Wirtschaftsleistung zu erreichen. In Zukunft müsse u.a. noch erreicht werden, die Abwanderung junger Akademiker zu verhindern.

Angesprochen auf die jüngste Volksabstimmung in den drei ladinischen Gemeinden Cortina d'Ampezzo, Buchenstein/La Plié und Colle Santa Lucia/Col, die mehrheitlich nach Südtirol (wie vor 1918) zurückkehren möchten, meinte Durnwalder, "ich will dem Veneto nichts rauben, ich erhebe keinen Gebietsanspruch aber wenn alle rechtlichen Fragen gelöst würden, seien die drei Kommunen herzlich willkommen". Realistisch bestehe allerdings kaum Aussicht, so Durnwalder, "dass sie zu Südtirol kommen". Der Südtiroler Landtag und wohl auch die Provinz Trentino-Südtirol werde voraussichtlich mit Mehrheit zustimmen, das römische Parlament werde aber "nie zustimmen", daher sei die Sorge der Provinz Venetien vor einer Abspaltung realpolitisch unbegründet.

Quelle : APA (Kaplaner)

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Ein VCV-Vorsitzender und drei Landeshauptmänner. Herbstkonvent bestens verdankt.

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